Bad Nenndorf/Schwerte. Bei den 35. Deutschen Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen (DSM) hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am vergangenen Wochenende (1. und 2. Mai) zahlreiche neue Bestmarken verzeichnet. Rund 800 Rettungssportlerinnen und Rettungssportler aus etwa 100 Ortsgruppen gingen im Stadtbad Schwerte an den Start und kämpften in Einzel- und Teamdisziplinen um Punkte und Platzierungen.
Die schnellsten Rettungsschwimmer kamen wie schon im Vorjahr aus Thüringen. In der Gesamtwertung der Vereine setzte sich erneut Weimar durch und sicherte sich mit 286 Punkten den ersten Platz. Bietigheim-Bissingen hatte wie 2025 in Bitterfeld das Nachsehen und belegte mit 210 Punkten Rang zwei; Wadgassen erreichte mit 187 Punkten den dritten Platz.
Zum Auftakt am Freitag standen die Einzelwettbewerbe auf dem Programm. In den Altersklassen von 25 bis 90 Jahren stellten einige Athletinnen und Athleten auch neue Rekorde auf. Christine Kittel (Rheda-Wiedenbrück) setzte in der Altersklasse 40 gleich drei neue Bestzeiten. Sie verbesserte die bisherigen Rekordwerte über 50 Meter Retten (0:37,28 Minuten), 100 Meter Retten mit Flossen (1:03,18 Minuten) und 100 Meter Hindernisschwimmen (1:07,58 Minuten).
Auch in weiteren Altersklassen fielen neue Rekorde. Jonas Moll (Bermatingen-Markdorf) erzielte in der Altersklasse 35 jeweils Bestmarken über 100 Meter Retten – einmal mit (0:55,89 Minuten) und einmal ohne Gurtretter (0:49,62 Minuten). Jens Jagiella (Gütersloh) tat es ihm in der Altersklasse 40 gleich und siegte die 100 Meter nur in Flossen schwimmend (0:52,04 Minuten) sowie in der Variante mit dem Gurtretter als einzusetzendes Hilfsmittel für das Transportieren der Rettungspuppe (0:57,41 Minuten). In der Altersklasse 90 gelangen Werner Tretner (Magdeburg) neue Bestzeiten über 50 Meter kombiniertes Schwimmen (1:00,17 Minuten), 25 Meter Schleppen einer Puppe (0:38,46 Minuten) sowie über 50 Meter Freistil in (0:51,01 Minuten). In den Mannschaftswettbewerben am Samstag wurden insgesamt 13 neue Rekorde aufgestellt.
Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können. In der DLRG betreiben zehntausende Menschen aktiv den Rettungssport. Sie wettstreiten von der lokalen Meisterschaft bis hin zu internationalen Großereignissen.
Mehr Infos zur Veranstaltung und alle Ergebnisse unter dlrg.de/ds
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