Bad Nenndorf. Für die deutsche Nachwuchs-Nationalmannschaft im Rettungssport ging es am vergangenen Wochenende (5. und 6. September) an die Atlantikküste zum Rossnowlagh Beach in Irland. Bei den Junioren-Europameisterschaften trat das Team in den Ocean-Disziplinen gegen die europäische Konkurrenz an und kehrte mit einer Silbermedaille sowie mehreren Platzierungen unter den besten Zehn zurück.
Den größten Erfolg feierte Jule Erdmann (DLRG Harsewinkel), die bereits bei den Deutschen Ocean-Meisterschaften im Juli in Warnemünde im Beach Sprint der Juniorinnen ganz vorne lag und nun auch auf der europäischen Bühne auf das Podium stieg. Sie sicherte sich hinter der Spanierin Yael Mantecon Ruiz-Santaq die Silbermedaille. Paul Werneke (DLRG Gütersloh) verpasste das Podium als Vierter nur knapp. Auch in den Mannschaftsdisziplinen fehlte dem Junioren-Nationalteam mehrfach nur ein Rang zu einer Medaille. Hannes Niestroj (DLRG Halle-Saalekreis) und Jörn Tophinke (DLRG Harsewinkel) wurden in der Rettung mit dem Rettungsbrett Vierte. Ebenso knapp an einer Medaille vorbei ging es für die Männer in der Gurtretter- und in der Ocean-Staffel. Auch die Juniorinnen beendeten die Gurtretter-Staffel auf dem vierten Platz.
Top Ten in mehreren Disziplinen
Weitere Ergebnisse innerhalb der Top Ten gelangen den Athletinnen und Athleten aus Deutschland in den Einzelwettbewerben. Jörn Tophinke belegte sowohl auf dem Rettungsbrett als auch auf dem Rettungsski den siebten Platz. Lara Schulte (DLRG Harsewinkel) kam im Oceanwoman, der Königsdisziplin des Rettungssports, auf die gleiche Position wie ihr Teamkollege. Johannes Titze (DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt) schaffte es gleich in zwei Disziplinen unter die besten Zehn: Im Oceanman wurde er Achter und im Brandungsschwimmen Siebter.
Für Deutschland gehörten in den Ocean-Disziplinen neben Erdmann, Werneke, Niestroj, Tophinke, Schulte und Titze noch Felix Leidiger (Kleve), Malina Dziacko (Ettlingen), Martje Hartmann (Weener) und Lena Weihs (Emsbüren) zum Aufgebot. Mit den Wettkämpfen in Irland sind die Junioren-Europameisterschaften 2026 nun beendet. Bereits Ende Juli traten Rettungssportlerinnen und Rettungssportler der DLRG bei den Pool-Wettbewerben in Rom an und belegten dort den fünften Platz in der Nationenwertung.
Alle Ergebnisse sind auf der offiziellen Veranstaltungsseite zu finden. Druckfähige Bilder für die Berichterstattung gibt es honorarfrei im DLRG Medienportal.
Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.
Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 05723 955 442, mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de
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